Die kTeam Vision
 
Warum Gemeinschaft?

kTeam-Dienstleister und Kunden erkennen: Gemeinsam stehen unsere Chancen besser.
Als Übersetzer schätzen wir den direkten Draht zum Kunden, ohne unliebsame "Leistungen" zahlreicher Vermittler. Unsere Kunden gewinnen ein flexibles Ergänzungs-Team, das nicht nur mechanisch Einzelaufträge erledigt: Gemeinsam möchten wir wachsen.
Mehr als viele Worte: kTeam als Philosophie ist nicht an die Übersetzertätigkeit gebunden. Viele Kollegen übersetzen nur nebenbei und haben nicht nur ihre Fachkenntnisse, sondern auch ihre Unternehmen mit im Gepäck: Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern stellen sie ein nicht unerhebliches Vernetzungspotenzial dar. kTeam hat das Zeug zum Networking im neuen Stil.
kTeam ist keine herkömmliche Unternehmensgruppe. Wir sind Geschäftstreibende – Selbständige, Mikro- und Kleinunternehmen – eine informelle Interessensgemeinschaft. Zwischen uns sind nicht die Besitzverhältnisse ausschlaggebend: Gemeinsam stehen wir für eine Wertordnung ein, die unsererem Verhältnis zu Leistung und Qualität zugrunde liegt.

Im Trend – gegen den Trend?

Wir stellen uns den heutigen wirtschaftlichen Trends. So gut es geht, passen wir uns an, jedoch nicht auf Kosten unserer Überzeugungen. Zum Teil fällt unser Geschäftsgebaren aus dem Rahmen des wirtschaftlich Auswertbaren, da wir untereinander die Leistungen nicht immer finanziell abrechnen. kTeam lebt von der Gegenseitigkeit und von einer offenen, ehrlichen Arbeitsweise. Jedes Teammitglied bringt sein Können und seine Möglichkeiten mit ein, ohne sofort Gegenleistungen zu erwarten.

Werte im Geschäftsalltag?

Wir meinen, dass sich alle möglichst damit beschäftigen sollen, was sie gern tun und auch einen Sinn hat. Einige bei kTeam (und im kajata-Freundeskreis, "Gebärmutter" der Arbeitsgemeinschaft) interessieren sich für das Landleben und für lebenstaugliche Existenzformen, die auch Raum für die innere Entfaltung bieten. kTeam als "Markenname" steht für Menschen mit Unternehmergeist, die nicht (nur) Utopen sind und die bereit sind, ihr Leben bewusst auszugestalten.

Qualität auf Ungarisch?

Sie müssen nicht Ungarisch können, um sich über die herangewachsenen Werte und das Potenzial dieses Landes ein Bild zu verschaffen. Vieles ist nach den Unbillen der Geschichte ungehobelt, ungeschliffen – die allermeisten ungarischen Nobelpreisträger fanden erst im Ausland Tätigkeitsfeld und Anerkennung. Arbeitsmoral und Qualität der personellen Ressourcen liegen aber in dem Donauland zwischen Ost und West, Nord und Süd über dem Durchschnitt – jetzt, an der Schwelle zur Europäischen Union. Was wir brauchen können, ist gutes Marketing, effektive Organisation, Partner mit Verlass und – beständige Werte.
Gerne tragen wir dazu bei, dass die Begriffe Ungarisch und Qualität einander näherrücken, und zwar zu Hause wie auch international.

Wirtschaftliche Alternativen?

Weltweit können wir beobachten, dass in Wohlstandsländern der Dienstleistungssektor aufgebläht und der Sektor Produktion so unattraktiv wird, dass die Wirtschaft vermehrt auf ausländische Arbeitskräfte zugreift, oder die Produktion wird gleich ganz ausgesiedelt. Der Begriff Qualität verkommt zusehends zum leeren Slogan, was auch dem Umstand zu verdanken sein mag, dass viele Entscheidungsträger und Schreibtischtäter bei all der Phantomarbeit keine Gelegenheit mehr haben, sich über weitreichende Abläufe und über Vorgänge an der Produktionsfront ein klares Bild zu verschaffen.
Demgegenüber wollen wir nicht vergessen, dass wir nach wie vor von dem Brot leben, das die Erde spendet. Unsere Existenz basiert nach wie vor auf manueller Arbeit, Fortschritt ist nur Stein auf Stein möglich. Die (menschliche) Welt lebt nicht von finanziellen Transaktionen, sondern in erster Linie von der Arbeit ihrer Bewohner. Wir glauben, dass Fortschritt nur über gewissenhafte Arbeit möglich ist, für Ungarn wie auch für andere Völker in der Nachbarschaft und weltweit.

Mit von der Partie?

kTeam ist nicht wertneutral, aber auch nicht ideologisch belegt. Vordergründiges Ziel: Erfolg im wirschaftlichen Leben ohne faule Kompromisse.
Sind Sie ähnlich gestimmt? Haben Sie Lust, mitzumischen? Grundsätzlich tut nichts zur Sache, welcher Branche Sie angehören, aber es ist praktisch, zuerst irgendwo anzuknüpfen. Das Angebot muss sich am Bedarf ausrichten, und der Weg ins Team führt über persönliche Beziehungen.
Wesentlich ist, dass sich Mitglieder und Partner an unserem Qualitätsbekenntnis orientieren. In erster Linie sind wir an innovativen Unternehmen und Ideen interessiert, die im Rahmen nachhaltigen Wirtschaftens zukunftsfähige Alternativen aufweisen können.

Farbe bekennen – bei uns selbst beginnen!

Jedes Glied der kTeam-Kette ist für das eigene Unternehmen, für die eigene Arbeit bzw. Dienstleistung verantwortlich. Wir helfen einander im Rahmen des Möglichen und Vernünftigen, sind aber weder aneinander gefesselt noch sonstwie zur Hilfeleistung verpflichtet. Die informelle "Mitgliedschaft" bedeutet gemeinsame Arbeit und beruht auf Freiwilligkeit, nichts kann eingefordert werden. Empfangene Hilfe darf weitergegeben, muss aber nicht rückerstattet werden. Neue Mitglieder erwarten keine Gebühren und Verpflichtungen, allein die prinzipielle Verpflichtung zur Qualität. Wer das hohe Niveau nicht einhalten kann oder will, oder wer nur andere ausnützt, findet sich bald draußen. Abgesehen davon "lässt die Geduld Rosen wachsen", wie ein ungarisches Sprichwort sagt.


Qualitätsbekenntnis

Präambel

kTeam ist ein informelles Netzwerk von Unternehmen mit Mitgliedern und Partnern – Geschäftszweig derzeit Sprachendienste und verwandte Dienstleistungen, Networking mit naheliegenden Sparten, offen für (fast) alle Branchen. Mitglieder verwirklichen das Qualitätsbekenntnis im Bereich ihres Unternehmens selbständig und sinngemäß. Partner halten sich im eigenen Interesse bilateral daran. Auch unsere Kunden betrachten wir als Partner und erwarten im Sinne einer erfolgreichen und anspruchsvollen Zusammenarbeit ein Minimum an Rücksichtnahme auf unsere Überzeugungen. So möchten wir die Voraussetzungen für die einwandfreie Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen gewährleisten.

Grundlage unserer Geschäftsbeziehungen

1. Unsere Geschäftsbeziehungen basieren auf gegenseitigem Vertrauen. Fehler unterlaufen uns allen, doch wer sie nicht korrigiert oder das entgegengebrachte Vertrauen missbraucht, schließt sich aus der Arbeitsgemeinschaft aus – in schweren Fällen endgültig.

2. Unsere geschäftlichen Transaktionen richten sich nach folgenden Grundwerten aus:

Nachhaltig. Wir können es uns nicht erlauben, auf Kosten anderer Gesellschaften und nachfolgender Generationen zu wirtschaften.

Nützlich. Wir wollen uns nicht mit Produkten und Dienstleistungen beschäftigen, aus denen außer uns selbst kaum jemandem ein greifbarer Nutzen entsteht, bzw. die in ihrer Gesamtwirkung den Konsumenten eher schaden als nützen.

Sinnvoll. Im Zuge unserer wirtschaftlichen Transaktionen achten wir darauf, die Voraussetzungen für den sinnvollen und beabsichtigten Gebrauch unserer Produkte zu schaffen, bzw. sinnvolle Dienstleistungen anzubieten. Sinnlose Arbeiten vermeiden wir, statt "Umsatz um jeden Preis" streben wir ein organisches Wachstum an.

Gemeinschaft und Selbstbestimmung. Im Zuge unserer Tätigkeit halten wir unsere eigenen und gemeinsamen Interessen vor Augen, und vergessen auch das Gemeinwohl nicht. Mitglieder und Partner schulden sich ausschließlich die Erfüllung ihrer geschäftlichen Verpflichtungen. Zu gegenseitiger Hilfeleistung wird ermutigt, aber es ist untersagt, sich in die inneren Angelegenheiten anderer einzumischen. Solange das erwünschte Ergebnis erzielt wird, obliegen Entscheidungen zu Arbeitsabläufen und Verfahren dem Ausführenden, eine Einflussnahme darauf beschränkt sich auf Beratung und Hilfestellung.

kTeam-Mitglieder verpflichten sich keinen Organisationen, die entgegengesetzten wirtschaftlichen Denkmustern verpflichtet sind; auch die Teilnahme an hierarchischen Direktmarketing-Unternehmen und die direkte Anbindung an internationale Multis lässt sich kaum mit dem kTeam-Geist vereinbaren.


Unsere internen Geschäftsbeziehungen


1. kTeam Mitglieder sind bestrebt, ihre eigenen Interessen im Gleichgewicht zu den gemeinschaftlichen Interessen und zum Gemeinwohl zu halten. Nach Möglichkeit helfen sie einander unentgeltlich und erlauben anderen Mitgliedern, die eigenen Ressourcen zu benützen. Die Hilfeleistung beruht auf Gegenseitigkeit, wird intern nicht abgerechnet und muss sich nicht auf Mitglieder beschränken.

2. Es kann niemand zur Hilfeleistung verpflichtet werden, demzufolge gibt es auch kein Recht auf sofortige und unbedingte Hilfe.

3. Für den Fall von Interessenskonflikten gilt allgemein, dass das eigene Interesse über dem Fremdinteresse steht. (Diese Faustregel soll nicht übertrieben werden – eine zu enge Auslegung hätte für das Gemeinwohl schwerwiegende Folgen. Jede Entscheidung obliegt grundsätzlich dem Gewissen der Betroffenen.)

4. "Wer suchet, der findet, und wer bittet, dem wird gegeben.."

5. Teammitglied kann ein Unternehmen werden, das dies wünscht, von wenigstens zwei Mitgliedern vorgeschlagen und von keinem Mitglied beanstandet wird, dessen Vertreter erklärt, dieses Qualitätsbekenntnis zu akzeptieren, und das es in die Tat umsetzt. (Über eine Verweigerung der Mitgliedschaft befindet der Vorstand eines zu gründenden Vereins, dessen Entscheid vor der Generalversammlung desselben angefochten werden kann. Nach Ablauf einer Probezeit von mindestens einem Jahr entscheidet die Generalversammlung per Konsensbeschluss, mindestens aber mit Zweidrittelmehrheit über die endgültige Aufnahme.

6. Die Mitglieder sind gemeinschaftlich für kTeam verantwortlich; gewisse Aufgaben können an den Vorstand des Vereins delegiert werden. Die Vollversammlung trifft Richtungsentscheidungen und kann Maßnahmen des Vorstands korrigieren. Die Vollversammlung ist auf Konsens bestrebt, mangels Konsens gelten die Regeln der parlamentarischen Demokratie.

7. Die Überwachung der Einhaltung dieses Qualitätsbekenntnisses ist in erster Linie Sache der Freunde und Geschäftspartner des jeweiligen Unternehmens.

8. Sollte sich diese Regel fallweise nicht für wirksam erweisen, muss der Vorstand einschreiten, der die Vollversammlung informiert und gravierende Fälle ggf. an sie weiterverweist. Für den Fall einer groben Verletzung und wenn alle Stricke reißen, wird das betreffende Unternehmen unverzüglich per Konsensbeschluss des Vorstands ausgeschlossen. Angefochtene Ausschlüsse müssen von einer einfachen Mehrheit der Vollversammlung bestätigt werden.

9. Konflikte in der Auslegung muss die Vollversammlung bereinigen, die damit auch ein Ad-hoc-Komittee beauftragen kann.

10. Dieses Qualitätsbekenntnis kann in begründeter Weise von der Vollversammlung per Konsensbeschluss (Zweidrittelmehrheit) modifiziert werden.

11. In allen Belangen, die von diesem Bekenntnis nicht geregelt werden, sind die Statuten des zu gründenden Vereins, die brancheninternen kTeam-Qualitätsregeln, sowie die anwendbaren gesetzlichen Regelungen ausschlaggebend.


Vorläufiges Nachwort

Bis dieses Qualitätsbekenntnis von einer Vollversammlung angenommen wird, handelt es sich um einen programmatischen Entwurf ohne "Rechtsgültigkeit". Im Sinne unserer Zielsetzungen verpflichten wir uns schon heute darauf. Verbesserungsvorschläge und sonstige Anregungen werden gerne entgegengenommen.